Arcor war der erste große Konkurrent der Telekom
Wichtiger Hinweis: Die Arcor-Angebote sind seit August 2009 gebündelt unter der Marke Vodafone. Die bisherige Arcor AG & Co. KG heißt nun Vodafone AG & Co. KG. Alle bisherigen Arcor Kundenleistungen – Sprach- und DSL-Anbindungen – bleiben dabei erhalten. Für die bisherigen Arcor-Kunden verläuft der Namens- und Markenwechsel ohne Änderungen oder Einschränkungen.
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Arcor (www.arcor.de), die deutsche Festnetztochter des britischen Mobilfunk-Giganten Vodafone, war über lange Jahre der größte Festnetz-Konkurrent der Deutschen Telekom. Nun, da die Bedeutung des Festnetzes immer mehr abnimmt und viele Anbieter eigene Telefonanschlüsse übers Internet anbieten, haben sich die Rollen etwas verschoben – zumal Arcor kaum noch Anschlüsse im herkömmlichen Festnetz schaltet, sondern bevorzugt über NGN, also internetbasierte Anschlüsse.
Doch Arcor und Vodafone sind immer noch ein wichtiger Konkurrent der Telekom, gerade auch durch den erfolgten Zusammenschluss. So kann der Konzern einer weiteren Konsolidierung auf dem deutschen DSL Markt gelassen entgegen sehen.

Arcor-Komplettanschluss: Breitband-Internet-Zugang zum Monatsfestpreis für schnelles Herunterladen und Versenden von Bildern, Songs und Videos.
(Foto: Unternehmenskommunikation Arcor AG & Co.KG.)
Arcor bietet ebenso wie Vodafone sowohl Produkte basierend auf dem eigenen Netz als auch basierend auf dem Telekom Netz an. So können beide Kundengruppen bedient werden, außerdem hat Arcor sein Netz nicht ganz flächendeckend in Deutschland liegen. Ähnlich wie bei anderen Konkurrenten, die ursprünglich auf dem Telefonmarkt gestartet sind und DSL erst später verkauft haben, hat auch Arcor nach wie vor verschiedene Telefonprodukte im Programm. Das betrifft sowohl Direktanschlüsse als auch Call by Call, das über die bekannte Vorwahl 01070 abgewickelt wird. Zudem können solche Kunden, die zwar über Arcor ins Internet gehen, ihren Telefonanschluss aber bei der Telekom haben und diesen auch nicht aufgeben möchten, auch Arcor Telefontarife über Preselection nutzen. Das heißt, die Vorwahl 01070 wird vor jedem Telefonat automatisch gewählt.
Im Internet Segment gibt es neben DSL Anschlüssen, die natürlich in verschiedenen Bandbreiten und mit einfachen oder doppelten Flatrates zu haben sind, auch diverse Tarife für Schmalbandkunden. Da es nach wie vor viele Kunden gibt, die via IDSN oder Modem ins Internet gehen, weil sie kein DSL bekommen oder den Internetzugang kaum benötigen, hat Arcor immer noch genügend Tarife aus diesem Bereich im Programm. Doch sicherlich liegt seit einigen Jahren schon der Fokus auf DSL, weil dort die Wachstumsraten natürlich deutlich größer sind. Entsprechend sorgt Arcor auch dafür, dass seine Produkte konkurrenzfähig bleiben und senkt gegebenenfalls die Preise oder erhöht die Inklusivbestandteile.
Weitere DSL-Anbieter im Portrait
- 1&1
- Vodafone
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- Unitymedia
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- Versatel
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- congstar
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- Deutsche Telekom
Aktuelle News zu Arcor
Am 1. August 2009 startet eine neue Zeitrechnung in der Telekommunikation: Aus der Marke Arcor (www.arcor.de) wird Vodafone (www.vodafone.de). Der Namenswechsel ist ein Meilenstein beim Zusammenwachsen des Eschborner Festnetzanbieters mit Vodafone Deutschland unter der künftig gemeinsamen Marke Vodafone. Auch der Firmenname ändert sich: die bisherige Arcor AG & Co. KG heißt künftig Vodafone AG & [...]
» WeiterlesenDie Vodafone-Tochter Arcor (www.arcor.de) nimmt deutschlandweit symmetrische DSL-Anschlüsse mit 15 und 20 Megabit pro Sekunde ins Programm. Arcors SDSL-Bandbreitenstaffelung umfasst damit sieben verschiedene Übertragungsgeschwindigkeiten: Geschäftskunden können zwischen den Varianten 2, 4, 6, 8, 10, 15 und 20 Megabit pro Sekunde wählen und so die SDSL-Kapazität passgenau auf ihre spezifischen Belange zuschneiden. Die Lösung “Arcor-Business DSL [...]
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