DSL by Call: Highspeed-Surfen ohne Grundgebühr
Wenn von DSL by Call die Rede ist, dann geht es um Breitband-Tarife, die nach Zeit oder Volumen abgerechnet werden – allerdings ohne Grundgebühr oder Vertragsbindung. Das ist der Unterschied zwischen DSL by Call und einem Volumen- oder Zeittarif. De facto aber ist DSL by Call ein überholtes Tarifmodell, denn bekanntlich geht der Trend immer mehr zur DSL-Flatrate. Deren Vorteil ist unwiderstehlich: Surfen ohne jedwede Einschränkung, wann und so oft man will.

DSL by Call lohnt sich für Wenigsurfer, die auf DSL-Speed nicht verzichten möchten - allerdings gibt es nicht mehr allzuviele DSL by Call-Angebote. Auch als Zweittarif ist das DSL by Call Modell nicht zu verachten, da keine Grundgebühr anfällt.
DSL by Call gibt es nur noch selten
Und trotzdem haben “aus der Mode” gekommene Tarifmodelle wie DSL by Call oder auch Volumen- und Zeittarife ihre Existenzberechtigung – wenngleich nurmehr in der Nische, denn nur noch wenige Internetprovider bieten beispielsweise noch DSL by Call an.
Bevor die DSL-Flatrates auf dem Markt kamen, war es üblich, das Internet “by Call” abzurechnen – Internet by Call mit Modem-Zugang (56 kbit/s Downloadgeschwindigkeit) gibt es ja schließlich heute noch. Das Prinzip ist einfach: Je öfter man sich einwählt, je länger man online bleibt und je mehr Downloads man tätigt, umso teurer fällt die Internetabrechung aus.
Auch in Zeiten von DSL gibt es noch die by Call-Abrechnung, und zwar in Form des Tarifmodells DSL by Call. Dieser DSL-Tarif lohnt sich aber generell nur für Wenigsurfer, die gleichwohl auf ordentlichen Speed nicht verzichten möchten, wenn sie online gehen. Abgerechnet wird dann nach Anzahl der Online-Minuten oder nach verbrauchtem Traffic. Beide Male aber fällt keine Grundgebühr an, auch müssen Sie sich nicht mit einer Vertragslaufzeit binden! Zudem ist ein DSL by Call Tarif auch als Zweittarif geeignet oder für Verbraucher, die einem Provider erstmal testweise auf den Zahn fühlen wollen.
Lohnt sich DSL by Call für Sie?
Ob sich DSL by Call für Sie lohnt, ist ein reines Rechenexempel. Bei einem DSL by Call-Volumentarif werden Sie danach abgerechnet, wie viel Traffic Sie verbrauchen. Wenn ein Megabyte beispielsweise 0,5 Cent kostet, dann kostet ein MP3-Download mit vier MB etwa zwei Cent Onlinegebühr. Nicht viel Geld – da aber auch der Abruf von E-Mails, das Aufrufen von Internetseiten oder VoIP Traffic verursachen, summieren sich die Kosten schnell. Zeitlich sind Sie bei einem Volumentarif übrigens unbegrenzt, es zählt nur der entstandene Datentransfer. Will heißen: Sie können so lange online sein, wie sie möchten – so lange Sie keine Online-Aktivitäten ausführen, müssen Sie auch nichts bezahlen.
Letztendlich müssen Sie also im Prinzip nur wissen, wie viel Traffic Sie im Monat verursachen und was letztendlich an Kosten auf Sie zukommt. Das kann kaum jemand aus dem Stand, weshalb ein Probemonat sinnvoll ist. Viele DSL-Router haben übrigens eine Funktion, mittels derer man seinen Traffic überprüfen kann. So vermeiden Sie böse Überraschungen bei der monatlichen Schlussrechnung. Liegen Sie damit über dem Preis, für den Sie bereits eine DSL-Flatrate bekommen, lohnt sich ein DSL by Call Volumentarif für Sie nicht.
Ebenso verhält es sich mit dem DSL by Call Zeittarif: Sie zahlen für jede Minute, in der eine Internetverbindung besteht – etwa 0,80 Cent pro Minute. Generell sollten Sie sich aber überlegen, ob Sie nicht lieber von vorneherein ein paar Euro mehr im Monat für eine DSL-Flatrate zahlen möchten. Mit der können Sie völlig unbegrenzt surfen.
Weitere DSL-Tarifmodelle
- Unbegrenzt surfen mit einer DSL Flatrate
- Mit einem DSL Zeittarif surfen Sie mit einem Stundenpaket
- Beim DSL Volumentarif bezahlen Sie nach Datentransfer
- Wenigsurfer gehen ohne Grundgebühr online mit DSL by Call
- Mit einem DSL Komplettpaket erhalten Sie alle Leistungen von einem Anbieter
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