Das schnelle Internet ist für viele heute gleichbedeutend mit dem Begriff DSL. Das Kürzel steht für Digital Subscriber Line und bezeichnet eine Technologie, mit der breitbandige Internetzugänge über das herkömmliche Telefonnetz bereitgestellt werden. Ein DSL-Internetzugang ermöglicht vielfach höhere Geschwindigkeiten als ältere Technologien wie Analog-Modem oder ISDN - diese werden daher auch als “Schmalband” bezeichnet.

Informationen zu DSL-Grundlagen

Das Breitbandinternet ist seit Anfang 2000 stark im Kommen und in immer mehr Haushalten zu finden. Die DSL-Technik greift auf die vorhandenen Telefonleitungen aus Kupfer zurück. Im Gegensatz zu Internetzugängen über Analog-Modem oder ISDN werden aber dabei aber weitere, bisher ungenutzte Frequenzbereiche zur Datenübertragung genutzt. Die Geschwindigkeit beim Internetsurfen erhöht sich so auf bis zu 50.000 kbit/s (DSL 50.000 bzw. VDSL). Zum Vergleich: Ein Telefonmodem schafft Datenübertragungsraten von maximal 56 kbit/s, über ISDN-Verbindungen werden Geschwindigkeiten von bis zu 64 kbit/s erreicht.

DSL-Informationen: Das steckt hinter Digital Subscriber Line
Mit DSL werden mittlerweile Geschwindigkeiten über 50.000 kbit/s erreicht - doch was
hinter der Digital Subscriber Line-Technik steckt, weiß nicht jeder Internetsurfer.

Damit sich Sprachtelefonie und Datentransfers nicht überschneiden, werden beide Signale über den so genannten DSL-Splitter getrennt. So kann man über den DSL- und Telefon-Anschluss zu jeder Zeit im Internet surfen und ist gleichzeitig über das Festnetztelefon erreichbar. Die herausgetrennten Frequenzbereiche werden mittels DSL-Modem nochmals in zwei Kanäle unterteilt, wobei ein Kanal für den Downstream (Download von Daten aus dem Internet) und der andere für den Upstream (Hochladen von Daten ins Internet) genutzt wird.

Arten von DSL-Internetzugängen

Der zurzeit am weitesten verbreitete Breitbandanschluss für Privatkunden ist ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line). Bei diesen DSL-Anschlüssen unterscheidet sich die Datenraten im Upstream und Downstream, da Nutzer in der Regel höhere Geschwindigkeiten zum Laden von Daten aus dem Internet benötigen, als umgekehrt.

Demgegenüber steht das so gennannte SDSL, Symmetric Digital Subscriber Line. SDSL ermöglicht hohe DSL-Bandbreiten in beide Richtungen – also sowohl für den Downstream als auch im Upstream. Diese DSL-Anschlüsse werden meist von Geschäftskunden verwendet, die hohe Datenraten zum Empfangen wie auch zum Versenden von Daten benötigen.