DSL Komplettpaket - der Trend geht zum Allround-Anbieter
Als die Deutsche Telekom Ende mit ihrem seinerzeitigen T-DSL-Angebot noch der einzige DSL-Anbieter in Deutschland war, konnte man den DSL-Anschluss bei der Telekom buchen, den DSL-Zugangstarif - etwa eine Flatrate - aber bei einem anderen Anbieter. Am Ende des Monats bekam man dann eine Abrechnung für den Telefon- und DSL-Anschluss von der Telekom, eine Abrechnung für den DSL-Tarif etwa von 1&1 oder freenet und natürlich noch eine Rechnung für den Handyvertrag, vielleicht von E-Plus. Drei Rechnungen, ein Thema: Telekommunikation. Das muss doch auch einfacher gehen, etwa mit einem DSL-Komplettpaket.
Telefon, DSL, Handy - der Trend geht zum Komplettpaket
Geht es auch mittlerweile, denn der Trend geht fraglos zum Komplettanbieter. Das Anliegen vieler Kunden ist klar: Für Telefon und Internet soll’s eine Rechnung geben - und zwar von nur einem Anbieter. Und das wissen die Provider, die ihr Angebot zunehmend ausbauen und zu Allround-Dienstleistern avancieren.

Der Trend geht zum DSL Komplettpaket - Festnetz, Handy und DSL möchte der Kunde aus einer Hand bekommen.
Zwei Entwicklungen ermöglichten diesen Trend. Zum einen investieren Anbieter wie Alice, Vodafone oder Versatel in eine eigene Netz-Infrastruktur und können derart alle Telekommunikationsdienstleistungen im Komplettpaket anbieten - beinahe ohne Kooperationen mit anderen Firmen. Zum anderen ist es Anbietern ohne eigene Infrastruktur möglich, die Telekom-Anschlüsse unter eigenem Namen zu verkaufen. Wo also Telekom drin ist, steht vielleicht congstar drauf - das nennt man dann Resale-DSL. Vorteil für den Kunden: Er bekommt auch hier ein Komplettpaket und hat nur einen Ansprechpartner, zumindest im Idealfall. Denn wenn es beim Resale-DSL zu technischen Problemen kommt, ist die Zuständigkeit mitunter verworren, was häufig zu Ärger und Unzufriedenheit bei Kunden führt.
Komplettpakete sind ein Vorteil im Kampf um die Kunden
Ungeachtet dessen werden DSL-Komplettangebote immer stärker nachgefragt: DSL, Telefon und möglichst auch noch Mobilfunk sollen von einem Anbieter kommen. Eine Rechnung, eine Hotline - das ist das, was die meisten Kunden wünschen. Im Tarifdickicht will sich kaum noch ein Verbraucher verlieren.
Die Anbieter folgen diesem Wunsch; immer mehr Provider schnüren für Ihre Kunden DSL Komplettpakete. congstar beispielsweise bietet DSL, Festnetz und Mobilfunk an, ebenso Vodafone, Alice oder Versatel. Die Komponente, die den meisten Anbietern fehlt, ist Mobilfunk - diese Leistung kauft man dann bei einem anderen Anbieter ein, etwa bei o2. Nur so kann man seinen Kunden Komplettpakete anbieten und sich im harten Wettbewerb einen Vorteil sichern.
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