DSL Modem: Internetzugang für nur einen Computer
Um einen DSL-Anschluss auch nutzen zu können, benötigen Sie eine spezielle Hardware. In der Regel greift man dafür heute auf einen Router zurück, doch vereinzelt gibt es auch noch DSL-Modems. Wenn Sie nur einen einzigen Rechner internetfähig machen möchten, reicht ein DSL-Modem völlig aus. Mehrere Computer kann ein Modem allerdings nicht mit dem Internet verbinden; für diesen Fall benötigen Sie einen Router.

Modems werden heute de facto nicht mehr ausgeliefert, sondern nur noch Router. Hier ein älteres Modell von AVM, nämlich das DSL-Modem mit der Bezeichnung “FRITZ!Card DSL/ISDN USB”.
Ein DSL-Modem ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Dies kann zum einen ein externes Gerät sein, zum anderen eine PCI-Steckkarte, die Sie in Ihren Computer einbauen müssen. Falls Sie an Ihrem Computer kein zusätzliches Gerät aufstellen möchten, ist ein internes Modem natürlich besonders komfortabel. In manchen Fällen benötigen Sie zusätzlich eine Netzwerkkarte, damit Ihr Rechner das DSL-Modem auch ansteuern kann. Das ist vor allem bei älteren Rechnern der Fall. Verfügt das DSL-Modem über einen USB-Anschluss, ist die Netzwerkkarte nicht notwendig.
Ein DSL-Modem verarbeitet Daten aus dem Internet
Viele neuere Computer und auch Laptops sind schon ab Werk internetfähig, nämlich durch ein eingebautes Modem. Ihr DSL-Modem (intern oder extern) müssen Sie nun auf der einen Seite mit Ihrem Computer verbinden, auf der anderen Seite mit dem Splitter. Dies geschieht mit Hilfe eines USB- bzw. Netzwerkkabels. Der Splitter ist für die Trennung der Telefon- und DSL-Signale verantwortlich und sorgt für eine störungsfreie Übertragung der entsprechenden Pakete. Ihr DSL-Modem ist nun internetfähig.
Wenn Sie nun online gehen, hat das Modem die Aufgabe, die Daten, die aus dem Internet ankommen, so umzuwandeln, dass der Computer sie verarbeiten kann. Wenn Sie Daten ins Internet senden, passiert der gleiche Vorgang - nur umgekehrt. Das Umwandeln der aus dem Internet ankommenden Daten nennt man “Modulator”, das Umwandeln der Daten, die in das Internet gesandt werden, nennt man “Demodulator”. Das Wort “Modem” ist eine Abkürzung und entstand als Mischwort aus den Worten und Modulator und Demodulator.
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