Der DSL-Volumentarif ist eigentlich ein Auslaufmodell unter den Modellen der DSL-Tarife. In den Anfangszeiten von DSL galt der Volumentarif allerdings als preiswerte Alternative zu der damals noch deutlich teureren Flatrate.

Beim DSL-Volumentarif zahlt man für Datenmengen

Der Volumentarif funktioniert einfach: Abgerechnet wird das Volumen, welches der Nutzer verbraucht. Beim Abrufen von E-Mails, Internetseiten, beim Telefonieren übers WWW, beim Anschauen von Videos oder beim Download einer MP3-Musikdatei entsteht Datenverkehr, den man auch “Traffic” nennt. Je nachdem, wie hoch der Traffic ist, fallen die Kosten für den DSL-Volumentarif höher oder niedriger aus. Der Kunde kann dabei ein pauschales Volumenpaket buchen – beispielsweise einen monatlichen Verbrauch von bis zu fünf oder zehn Gigabyte Traffic – oder eine MB-genaue Abrechnung.

DSL-Volumentarif

Bei einem DSL-Volumentarif zahlt man nur für den Traffic, den man bei seinen Internetaktivitäten benötigt - ein ideales Modell für Wenignutzer, aber leider sind DSL-Volumentarife kaum mehr erhältlich.

Bei Volumentarifen gibt’s pauschale Pakete

Sowohl die Paket-Preise wie auch die Abrechnung nach MB stehen für den Nutzer von vornherein fest – ebenso die Kosten, die man bezahlen muss, wenn man das pauschale Volumenpaket überschreitet, also mehr Traffic verursacht, als ursprünglich angenommen.

Interessant ist ein DSL-Volumentarif vor allem für Wenignutzer – wer nur gelegentlich ins Netz geht und dabei E-Mails checkt oder nur ein paar News-Seiten wie etwa Spiegel.de aufruft, kommt mit einem Volumentarif günstiger weg als mit einer Flatrate. Zumindest war das vor einigen Jahren noch so; mittlerweile gibt es de facto keinen DSL-Anbieter mehr, der einen Volumentarif anbietet. Auch das hat seinen Grund: Die Preise für eine DSL-Flatrate sind in den vergangenen Jahren drastisch gesunken, so dass die meisten Kunden mittlerweile gleich zum Internetzugang ohne Einschränkungen greifen.

Ein DSL-Volumentarif ist für Wenignutzer ideal

Ein Volumentarif indes hat durchaus Vorteile gegenüber einer Flatrate: Wer wenig surft oder sogar einige Tage im Monat nicht zuhause ist, muss nicht den teuren Tarif für eine Flatrate bezahlen (die ohnehin nicht genutzt wird!), sondern kommt mit einem günstigeren Verbrauchstarif zurecht.

Ungeachtet dieser Vorteile hat sich der DSL-Volumentarif niemals auf dem Markt durchsetzen können – der Trend geht fraglos zur Flatrate, und zwar sowohl im DSL-Bereich wie auch im Festnetz und in der Mobilfunkbranche.

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