Ein Internetstick ist mitunter schneller als DSL
Nachdem viele Jahre lang die Preise für das mobile Internet so hoch waren, dass kaum jemand sich dafür interessierte, gibt es seit einiger Zeit von immer mehr Mobilfunk- und DSL-Anbietern passende und vergleichsweise günstige Tarife für die mobile Internetnutzung. Diese Tarife sind teilweise vom Handy und teilweise von Netbook oder Laptop aus nutzbar.
Der Zugang erfolgt immer häufiger über einen so genannten Internetstick (auch Surfstick genannt), der in den USB-Eingang des Rechners gesteckt wird. Diese Internetsticks gibt es von diversen Anbietern, häufig werden sie auch preislich subventioniert, wenn man einen Datentarif mit einer längeren Laufzeit dazu bucht. So bekommt man einen Internetstick, der normalerweise knapp 100 Euro kostet, auch schon mal kostenlos oder für einen Euro.

Mit einem Internetstick surfen Sie mobil im Internet – mit DSL-Speed!
(Foto Uwe Annas/Fotolia.com)
Die praktischen Internetsticks ermöglichen den Internetzugang per Plug & Play, es müssen also keine komplizierten Programme installiert werden. Der Rechner findet die neue Hardware von selbst. Auch der Speed kann sich in vielen Fällen sehen lassen, zum Teil ist man sogar schneller unterwegs als mit einem stationären DSL Zugang.
Das ist allerdings abhängig vom Netz; so sind die D-Netze, in denen T-Mobile und Vodafone funken, merklich besser ausgebaut und ermöglichen einen schnelleren Speed als insbesondere das Netz des Düsseldorfer Mobilfunkers E-Plus. In den schnellen Netzgebieten werden über 7 Mbit/s erreicht – viele terrestrische Internetzugänge sind langsamer. Somit ist man mit einem Internetstick nicht nur mobil, sondern auch ziemlich schnell im weltweiten Datennetz unterwegs.
Die Internetsticks für Laptop, Notebook und Netbook bekommt man bei vielen verschiedenen Anbietern. Natürlich hat jeder Netzbetreiber mindestens einen Internetstick im Programm, meist sogar mehrere. Aber auch die Discounter punkten inzwischen mit Internetkompetenz und bieten die kleinen Internetsticks zusammen mit Handykarten an. Die Tarife gibt es sowohl auf Prepaid- als auch auf Vertragsbasis. Ein Beispiel für einen Prepaid-Stick ist der Internetstick von congstar.
Rein technisch gesehen ist ein Internetstick übrigens gar nicht so viel anders aufgebaut als ein Handy. Der Internetzugang erfolgt ganz ähnlich wie bei einem Handytelefonat, nur eben über ein USB Modem. Lesen Sie dazu auch den Artikel “Wie das Innenleben eines Surfsticks aussieht” auf DSL-Magazin.de.













