SEACOM
Das Unterseekabel-Projekt SEACOM, privat finanziert und zu über drei Vierteln in afrikanischem Besitz, unterstützt Betreiber von Kommunikationsnetzen in Süd- und Ostafrika über den Verkauf von internationaler Wholesale-Kapazität an globale Netze via Indien und Europa.
Das unterseeische Glasfaserkabelsystem wird afrikanische Retail-Carrier mit gleichberechtigtem und offenem Zugang zu kostengünstiger Bandbreite beliefern. Dadurch wird ein Engpass der internationalen Infrastruktur beseitigt und das Wachstum der süd- und ostafrikanischen Ökonomie unterstützt. SEACOM wird erstmals Ländern aus Ostafrika Breitbandkabel zur Verfügung stellen, die aktuell vollständig von teuren Satellitenverbindungen abhängig sind.
Innerhalb Afrikas sind Südafrika, Mosambik, Madagaskar, Tansania und Kenia über eine geschützte Ringstruktur miteinander vernetzt. Zusätzlich verbindet ein zweites schnelles Glasfaserkabel Südafrika mit Kenia. Diese zwei Glasfaserpaare haben eine gemeinsame Kapazität von 1280 Gbs. Schnelle Glasfaserleitungen mit einer Kapazität von 640 Gbs führen zudem von Kenia nach Frankreich zu einem Netzknoten in Marseille, und von Tansania nach Indien zu einem Netzknoten in Mumbai; ebenfalls mit einer Kapazität von 640Gbs. SEACOM hat darüber hinaus eine Glasfaser-Kapazität von Marseille nach London als Teil des SEACOM-Netzwerkes aufgebaut.













