VDSL ist das superschnelle DSL
VDSL ist die Kurzform für Very High Data Rate Subscriber Line und die momentan schnellste DSL-Übertragungstechnik, die praktisch eingesetzt wird. Bei VDSL wird das Signal bis zu den Verteilern über Glasfaser übertragen, die letzten Meter - sprich: zum Kunden ins Haus - allerdings wie gewohnt über die Kupferleitungen des hergebrachten Telefonnetzes. Die Geschwindigkeit hängt maßgeblich von der Entfernung ab - je länger die Kupferleitung bis zum Anschluss ist, desto schwächer wird das DSL-Signal.

Wer VDSL bekommt, hat gut Lachen: Mit bis zu 50 Mbit/s kann man Multimedia pur genießen und mit Höchstgeschwindigkeit durchs Internet surfen!
VDSL ist schon in vielen Städten gestartet. Das Hochgeschwindigkeitsnetz ist eine digitale Übertragungsart, die - wie das herkömmliche DSL - einen unterschiedlich schnellen Down- und Upstream aufweist, dieses aber in punkto Geschwindigkeit weit überholt. Es gibt zwei Standards, die als “VDSL 1″ und “VDSL 2″ bekannt sind.
VDSL kann bis zu 100 Mbit/s liefern
VDSL 2 bietet bis zu 100 MBit/s, die Hälfte - also bis zu 50 Mbit/s - bietet die Telekom über ihr T-Home Angebot schon an. VDSL 2 wird über eine Kombination aus Kupfer- und Opal-Glasfaserleitungen realisiert, wobei die Netzanbindung umso schneller ist, je näher die Glasfaser-Leitungen an die Teilnehmeranschlüsse heranreicht. Das Datensignal wird von der Glasfaser bis zur örtlichen Vermittlungsstelle transportiert oder zum Kabelverzweiger am Straßenzug, von wo aus es über Kupferkabel zum Kunden-Anschluss Übertragen wird. Diese Anschlüsse werden Outdoor-DSLAM genannt.
VDSL-Netz der Telekom wird ausgebaut
Beim herkömmlichen DSL sind es größere DSLAM in der Vermittlungsstelle. Auf diese Weise erreicht VDSL 2 theoretisch auf kurzer Distanz bis zu 100 Mbit/s im Downstream. Das VDSL-Angebot der Deutschen Telekom beschränkt sich jedoch auf rund 50 MBit/s im Downstream. Bis Mitte 2009 will die Telekom ihr VDSL–Netz ausbauen und in 50 deutschen Städten eingerichtet haben.
Im Juni 2007 verfügte die Bundesnetzagentur, dass die Telekom ihre Glasfaserleitungen für Wettbewerber freigeben muss. Nachdem Versuche der Telekom scheiterten, sich juristisch gegen die Entscheidung der Bundesnetzagentur zu wehren, hat sie mittlerweile Pläne, für Wettbewerber ein eigenes VDSL-Netz zu öffnen.
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