Ein WLAN-Repeater erhöht die WLAN-Reichweite im Netzwerk
Wenn das WLAN-Signal in der Wohnung oder im Haus aufgrund dicker Wände oder (Beton-) Decken nicht an jeden Rechner kommt, kann man durchaus den Einsatz eines WLAN-Repeaters in Erwägung ziehen. Der Repeater verstärkt das DSL-Signal des kabellosen Routers,
Der WLAN-Repeater verstärkt das Signal des Routers
Wie in kabelgebundenen Netzwerken gilt auch im WLAN, dass ein Repeater lediglich Verstärkerfunktion besitzt. Der Repeater empfängt das durch Wände, Gegenstände oder schlichtweg durch die Entfernung vom WLAN-Accesspoint geschwächte Signal und sendet es unverändert mit verstärkter Leistung wieder aus. Gleiches gilt für den Rückweg vom Endgerät zum Accesspoint. Allerdings gestaltet sich dieses Verfahren im WLAN ein wenig aufwändiger, da der Repeater ein eigenes Funknetz aufbaut, in das sich die Clients einbuchen können. Der Parallelbetrieb der Funknetze des Repeaters und des Accesspoints am selben Ort ist unproblematisch, die entsprechende Technologie ist unter der Bezeichnung ESSID bekannt.

Mit FRITZ!WLAN Repeater N/G präsentiert AVM ein innovatives und einfaches Verfahren für eine bessere Funkabdeckung von WLAN-Netzen. Der Repeater kann an jeder Steckdose eingesetzt werden, Kabel oder eine spezielle Befestigung sind nicht notwendig. Für eine sichere Funkverbindung reicht ein kurzes Berühren des Displays. FRITZ!WLAN Repeater N/G unterstützt alle gängigen WLAN-Funkverfahren einschließlich WLAN N mit bis zu 300 Mbit/s. Neu ist auch die Übertragung beliebiger Musikdaten über den Repeater auf die Stereoanlage. (Foto: AVM)
Weitergehende logische Aufgaben, die beispielsweise eine Bridge oder ein Router übernehmen, hat ein WLAN-Repeater nicht. Daher benötigt er lediglich eine Stromversorgung, weitere Anschlüsse sind nicht erforderlich.
Wie funktioniert ein WLAN-Repeater?
Ein WLAN-Repeater besteht im Wesentlichen aus einer Antenne und einem Verstärker. Die Antenne empfängt Signale und sendet sie elektronisch verstärkt erneut aus. Dies führt allerdings zu einer Reduzierung der Übertragungskapazität des Netzes, da der WLAN-Repeater Signale von zwei Quellen (Client und Basisstation) empfängt und auch in beide Richtungen aussenden muss. Dies kann nicht gleichzeitig geschehen, weswegen die zusätzlichen Sende- und Empfangsvorgänge das Netzwerk empfindlich ausbremsen.
Welche Reichweite hat ein WLAN-Repeater?
Die bisweilen angegebenen theoretischen Maximaleichweiten von 200 oder gar 300 Metern spielen in der Praxis keine Rolle. Diese Werte gelten nur im Freien, wo der Funkverkehr weder durch Hindernisse blockiert wird noch durch sich überlagernde Signalreflexionen gestört wird. In Gebäuden sind Reichweiten von 20 bis 30 Metern eher realistisch. Vieles hängt von der Bauweise der Gebäude ab. Stahlgerüstkonstruktionen mit relativ leichten Wänden ermöglichen deutlich höhere Reichweiten als massive Betonwände.
Wann wir ein WLAN-Repeater benötigt?
Ein WLAN-Repeater empfiehlt sich immer dann, wenn die Reichweite der Basisstation nicht ausreicht, um alle Rechnerstandorte zu versorgen und einfache Mittel zur Reichweitenerhöhung nicht helfen.
Manchmal nämlich genügt schon eine geschickte Auswahl des Standorts der Geräte, um Reichweitenprobleme zu lösen. Ideal ist eine direkte Sichtverbindung, aber auch eine Positionierung nahe den Türen kann helfen.
Die Ausrichtung des Computers kann auch eine Rolle spielen. Wenn als WLAN-Adapter eine PCI-Karte benutzt wird, befindet sich die Antenne an der Rückseite des Rechners. Diese sollte dann nicht unmittelbar gegen eine Wand gerichtet sein. Bei Verwendung eines USB-Adapters kann es ausreichen, diesen von der Rückseite des Rechners auf einen typischerweise frei zugänglichen Front-Side-Anschluss umzustecken.
Schließlich ist auch auf mögliche Störquellen zu achten. WLANs nutzen einen Frequenzbereich, der für einen anmeldungs- und genehmigungsfreien Betrieb freigegeben ist. Das tun andere Geräte auch, weswegen es dort zu erheblichen Überlagerungen kommen kann. Als potenzielle Störquelle kommen alle Geräte in Betracht, die Hochfrequenzstrahlung emittieren. Beispiele sind Funk-Fernsteuerungen oder Mikrowellenherde.













